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Rebekka Braun

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Barbara Müller

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Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)

Ab dem Wintersemester 2015/16 gilt für alle Erstsemesterjahrgänge die Studien- und Prüfungsordnung (SPO) 2015 mit einem eigenen Studienplan. Die bisherige Studien- und Prüfungsordnung von 2007 und deren Studienplan behält Gültigkeit für alle, die vor Wintersemester 2015/16 bereits im Studiengang immatrikuliert waren. Sie gilt aber auch noch für alle, die ab dem WS 2015/16 ins höhere Fachsemester neu zugelassen werden. Und zwar immer dann, wenn die Zulassung in ein Fachsemester erfolgt, das über dem liegt, das der erste reguläre Erstsemesterjahrgang nach SPO 2015 erreicht hat. Die letzte Möglichkeit zum Abschluss nach SPO 2007 besteht im Sommersemester 2020.

 

Aufbau des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen

SPO 2015: Gültig für Studierende ab dem Erstsemesterjahrgang WS 2015/16

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und umfasst 180 Leistungspunkte. Das Grundlagenprogramm in den ersten drei Semestern ist methodisch ausgerichtet. Im vierten bis sechsten Semester findet eine Vertiefung des Fachwissens statt, die innerhalb des studienplanmäßigen Angebots nach persönlichen Interessen und Zielen gestaltet werden kann.

Die folgende Abbildung zeigt die Fach- und Modulstruktur mit der Zuordnung der Leistungspunkte (LP). Die dargestellte Verteilung der Module und Lehrveranstaltungen im Grundlagenprogramm auf die Semester wird in dieser Form empfohlen.


Abbildung: Aufbau und Struktur des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (Empfehlung)

 

Im Grundlagenprogramm (blau) sind die abgebildeten Module aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research, Ingenieurwissenschaften, Statistik und Mathematik Pflicht. Im 3. Fachsemester kann im ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenmodul "Weiterführende ingenieurwissenschaftliche Grundlagen" zwischen "Verfahrenstechnische Grundlagen am Beispiel der Lebensmittelverarbeitung"‚ "Einführung in die Technische Mechanik II: Dynamik" und "Werkstoffkunde II für Wirtschaftsingenieure" gewählt werden.

Im Vertiefungsprogramm (grün) ist jeweils ein Modul zu jedem der Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research und Ingenieurwissenschaften zu wählen.
Im Rahmen des Wahlpflichtbereichs sind ein Seminarmodul (fachungebunden) und zwei Module zu belegen. Ein Modul kann aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre oder Ingenieurwissenschaften gewählt werden, das andere aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research, Ingenieurwissenschaften, Statistik, Recht oder Soziologie.

Das Berufspraktikum kann vor oder während des Bachelorstudiums absolviert werden. Der Leistungsnachweis über das abgeleistete Berufspraktikum ist Zulassungsvoraussetzung für die Anmeldung zur letzten Modulprüfung im Studium.

Es bleibt der individuellen Studienplanung (unter Berücksichtigung diesbezüglicher Vorgaben in der Studien- und Prüfungsordnung sowie etwaiger Modulregelungen) überlassen, in welchem der Fachsemester die gewählten Modulprüfungen begonnen bzw. abgeschlossen werden. Allerdings wird dringlich empfohlen, dem Vorschlag für die ersten drei Fachsemester zu folgen. Die Inhalte der Lehrveranstaltungen sind, auch fachübergreifend, entsprechend abgestimmt; die Überschneidungsfreiheit von Lehrveranstaltungen und Prüfungsterminen wird innerhalb des studienplanmäßigen Semesters garantiert.

Alle Module des Grundlagen- und Vertiefungsprogramms inklusive Inhalte und Wahlmöglichkeiten finden Sie im Modulhandbuch beschrieben. Seminare, die im Rahmen des Seminarmoduls belegt werden können, werden im Wiwi-Portal veröffentlicht.

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Aufbau des Studiengangs (SPO 2007)
Gültig für Studierende bis zum Erstsemesterjahrgang WS 2014/15

Die Beschreibung des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen nach der Studien- und Prüfungsordnung 2007 finden Sie im entsprechenden Modulhandbuch.

Qualifikationsziele
Die Absolventen/-innen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen verfügen über ein im dreisemestrigen Kernprogramm erworbenes methodisch ausgerichtetes wirtschaftswissenschaftliches, ingenieurwissenschaftliches, mathematisches und technologisches Grundlagenwissen.
Der wirtschaftswissenschaftliche Bereich umfasst betriebswirtschaftliche Fragestellungen der Finanzwirtschaft, der Unternehmensführung, der Informationswirtschaft, der Produktionswirtschaft, des Marketings und des Rechnungswesens sowie volkswirtschaftliche Zusammenhänge der Mikroökonomie und Makroökonomie.
Der mathematische Bereich gliedert sich in Mathematik, Statistik und Operations Research. Er beinhaltet Analysis und lineare Algebra, deskriptive und induktive Statistik, elementare Wahrscheinlichkeitstheorie sowie Optimierungsverfahren.
Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich liegen die Schwerpunkte auf Material- und Energiebilanzen, in der Werkstoffcharakterisierung und -entwicklung, in der technischen Mechanik sowie in der Elektrotechnik.
Der technologische Bereich wird durch die Angewandte und Theoretische Informatik abgedeckt.
 
Durch die fundierten methodischen Kenntnisse sind die Absolventen/-innen in der Lage, die fachspezifischen grundlegenden Begriffe, Methoden, Modelle und Vorgehensweisen zu benennen und anzuwenden.  Darüber hinaus können ökonomische und technologische Strukturen und Prozesse analysiert und bewertet werden.
Absolvent/innen  können ingenieurwissenschaftliche Basisberechnungen selbständig durchführen und sind in der Lage, wichtige mathematische Konzepte und Methoden auf konkrete Aufgabenstellungen anzuwenden.
 
Ein vertieftes Fachwissen besitzen die Absolventen/-innen in Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research und Ingenieurwissenschaften. Je nach Wahl liegt ihr Schwerpunktwissen dabei im Bereich der Betriebswirtschaftslehre oder den Ingenieurwissenschaften. Entsprechend den individuellen Interessen können zusätzlich Kenntnisse aus den Bereichen Statistik, Recht oder Soziologie vorliegen. Sie vermögen dieses Wissen aus den verschiedenen Fächern zu verknüpfen und interdisziplinär zu agieren. Dabei arbeiten sie sich weitgehend selbständig in ökonomische, technische und technologische Themen ein und überblicken, analysieren, interpretieren und bewerten diese Situationen systematisch.
Sie können fachspezifische Probleme klassifizieren sowie modellieren und wählen geeignete Methoden und Verfahren aus, um diese zu lösen sowie Verbesserungspotentiale abzuleiten. Die erhaltenen Ergebnisse wissen sie zu validieren, illustrieren und interpretieren.
Dieser praktische Umgang mit dem Fachwissen erfolgt unter Berücksichtigung von gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und ethischen Aspekten.
 
Absolventen/-innen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen beherrschen die Grundlagen des Projektmanagements  und können Verantwortung in interdisziplinären Teams übernehmen. Sie sind in der Lage, fachbezogen und überfachlich zu argumentieren und ihren Standpunkt gegenüber Fachvertretern und Laien zu verteidigen.
 
Sie besitzen die Fähigkeit, das erworbene Wissen berufsfeldbezogen in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder in der öffentlichen Verwaltung anzuwenden sowie das Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen oder ein verwandtes Studium aufzunehmen.
Akkreditierung
Das KIT ist eine systemakkreditierte Universität. Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen hat das interne Qualitätssicherungsverfahren erfolgreich durchlaufen und ist bis 2019 akkreditiert (Akkreditierungsurkunde).