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Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)

Dauer:
180 ECTS (6 Semester)

Akademischer Grad:
Bachelor of Science

Studienbeginn:
1. Oktober (Bew. bis 15. Juli)

Studienplätze: 480

Studieninhalte:
Wirtschaft – Technik – Informatik – Operations Research

Studienaufbau:

  • 10 Kernmodule
  • 6 Vertiefungsmodule
  • 2 Wahlpflichtmodule
  • Betriebspraktikum
  • mgl. Auslandsaufenthalt
  • Bachelorarbeit

 

Voraussetzungen:
Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur)

Auswahlkriterien:

  • Abiturnote
  • Fachnoten Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen
  • außerschulische Leistungen

 

Beratung: studienberatungSwu6∂wiwi kit edu

Wirtschaftingenieurwesen (B.Sc.)

Disziplinenübergreifendes Denken als Rüstzeug
 

Studienaufbau

Die Regelstudienzeit im Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.) beträgt sechs Semester und umfasst verschiedene Fachprüfungen, Seminararbeiten, ein achtwöchiges Betriebspraktikum und die abschließende Bachelorarbeit in insgesamt 10 Kern- und 10 Vertiefungsmodulen. Fachliche und überfachliche Schlüsselqualifikationen werden sowohl in den wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichen Modulen und auch in eigenen Veranstaltungen erworben.

Das Kernprogramm (1.-3. Semester) des Studiengangs ist methodisch ausgerichtet. Hier werden die Grundlagen in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften gelegt. Die Fachprüfungen in Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research, Mathematik, Statistik und in den ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sind im Studienplan so auf die Semester verteilt, dass nach Abschluss der ersten drei Semester die erforderlichen Kenntnisse vorhanden sind, um die Studieninhalte weiter zu vertiefen, anzuwenden und eigene Schwerpunkte zu setzen.
Das Vertiefungsprogramm (4.-6. Semester) sieht eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten und Alternativen in allen Fächern vor, sodass der Studienplan entsprechend dem interdisziplinären Charakter des Studiengangs sowohl inhaltlich als auch zeitlich ganz nach den individuellen Interessen und Ansprüchen gestaltet werden kann. Damit sind im Vertiefungsprogramm zugleich ausreichend Freiräume für einen Auslandsaufenthalt geschaffen.

 

Studienplan: Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)
Semester Kernprogramm
Fach BWL VWL INFO OR ING MATHE STATISTIK
1 ReWe
4 LP
VWL 1
5 LP
Progr
5 LP
  Werkstoff-
kunde
2,5 LP
Mathe 1
7 LP
 
BWL A
3 LP
StoBi
2,5 LP
2 BWL B
4 LP
VWL 2
5 LP
Info 1
5 LP
OR 1
4.5 LP
  Mathe 2
7 LP
Stat 1
5 LP
3 BWL C
4 LP
  Info 2
5 LP
OR 2
4.5 LP
Techn.
Mechanik
2,5 LP
Mathe 3
7 LP
Stat 2
5 LP
E-Technik
2,5 LP
Betriebspraktikum
8 LP

  Vertiefungsprogramm
Semester Pflichtprogramm Wahlpflichtprogramm
4 BWL VWL INFO OR ING Seminar
+SQ
BWL/ING Wahlpflicht
5 9 LP 9 LP 9 LP 9 LP 9 LP 6 + 3 LP 9 LP 9 LP
6
Bachelorarbeit 12 LP
182 LP
(Kernprogramm + Vertiefungsprogramm+ Bachelorarbeit)

LP = ECTS-Leistungspunkte

 

Im Vertiefungsprogramm kann im Wahlpflichtbereich ein Modul aus einem der folgenden Fachgebiete gewählt werden: Informatik, Operations Research, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Ingenieurwissenschaften, Statistik, Recht oder Soziologie.

Die Prüfungen, die zum Erwerb des Bachelorgrades abgelegt werden müssen, sind in der Studien- und Prüfungsordnung festgelegt. Die Modulübersicht und das Modulhandbuch geben detaillierte Auskunft über alle möglichen Kern- und Vertiefungsmodule und helfen dabei, den richtigen, individuellen Studienplan zusammen zu stellen.

 

Der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudiengangs berechtigt zur Aufnahme eines Masterstudiengangs in Karlsruhe, in Deutschland oder im Ausland.

Wir laden Sie herzlich ein, sich "vor Ort" ein Bild zu machen: Schauen Sie sich die Stadt und die Universität an, besuchen Sie eine oder mehrere "Schnupper-Vorlesungen" und suchen Sie das Gespräch mit Professoren und Studierenden. Sie können auch einen Termin für ein individuelles Beratungsgespräch vereinbaren, Adressen und Telefonnummern finden Sie unter Beratung und Information.

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Studieninhalte

Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre

Interne und externe Unternehmensrechnung sind die zentralen Bausteine und methodischen Instrumente zur Abbildung jeden ökonomischen Geschehens und stehen deshalb in Karlsruhe ganz zu Beginn des Studiums. Ausgerüstet mit diesen Grundlagen kann die Betriebswirtschaftslehre – die Lehre vom Wirtschaften und Entscheiden im Betrieb – im Vertiefungsstudium eingehender studiert werden. Es bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich mit den verschiedenen Teilbereichen der Betriebswirtschaftslehre auseinanderzusetzen: Institute und Lehrstühle für Marketing, Entscheidungstheorie, Unternehmensführung, Finanzwirtschaft, Banken und Versicherungen, Informationsmanagement, Bau- und Wohnungswirtschaft, Produktionswirtschaft und Logistik oder auch Energie- und Umweltmanagement sorgen dafür, dass das Lehrangebot von aktuellen Forschungsergebnissen geprägt ist und abwechslungsreich bleibt.

In der Volkswirtschaftslehre geht es mehr um übergeordnete Erscheinungen und Zusammenhänge wirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Prozesse. Gerade in einer globalisierten Weltwirtschaft helfen ökonomische Modelle und wirtschaftspolitische Theorien dabei, das Wirtschaftsleben in all seinen Facetten zu verstehen und in dessen Rahmen wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Eine besondere Option in Karlsruhe ist die Möglichkeit, sich neben Mikro- und Makroökonomie auch mit der Finanzwissenschaft, der Internationalen Wirtschaftspolitik und der experimentellen Wirtschaftsforschung zu beschäftigen.

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Mathematik und Statistik

Mathematik und Statistik sind das Handwerkszeug und das A und O der Wirtschafts- und der Ingenieurwissenschaften. In beiden Disziplinen ist Handeln und Entscheiden ohne eine fundierte quantitativ-methodische Ausbildung kaum denkbar.

Analysis, lineare Algebra, Differential- und Integralrechnung sind die Grundlagen zum Verständnis ökonomischer Zusammenhänge und zur Planung und Gestaltung wirtschaftlicher Prozesse. Die dreisemestrige mathematische Grundlagenausbildung nimmt sich die Zeit, wichtige mathematische Methoden und Modelle gewissenhaft zu schulen.

Deskriptive, d.h. beschreibende Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und die Theorie des Schätzens und Testens werden an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften mit großer Sorgfalt gelehrt und durch einen eigenen Lehrstuhl betreut. Wie die Mathematik ist auch die Statistik ein Fundament erfolgreicher Wirtschaftsingenieure in Wissenschaft und Praxis.

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Die Integrationsfächer: Informatik und Operations Research

Eine der Besonderheiten des Karlsruher Studiengangs ist der große Anteil der Fachgebiete Informatik und Operations Research. Sowohl in den Wirtschafts- als auch in den Ingenieurwissenschaften sind sie von innovativer und immer größerer Bedeutung. Mit den Methoden und Modellen des Operations Research und der Informatik lassen sich wirtschaftliche und technische Prozesse planen, analysieren und optimal gestalten.

Bereits im Kernprogramm wird in Vorlesungen und betreuten Rechnerübungen objektorientiertes Programmieren mittels Java gelehrt. Im Studienverlauf stehen weitere Aspekte der Angewandten Informatik – der Informations- und Kommunikationstechnik im Vordergrund. Anwendungsnahe Forschungsergebnisse aus den Bereichen Wissensmanagement, Effiziente Algorithmen, Informationssysteme, Komplexitätsmanagement, Systems- und Software-Engineering fließen in das Vertiefungsprogramm mit ein.

Operations Research beschäftigt sich mit der bestmöglichen Lösung realer wirtschaftlicher und technisch-wirtschaftlicher Entscheidungsprobleme unter Berücksichtigung beschränkt verfügbarer Ressourcen. Im Wesentlichen geht es darum, Prozesse und Verfahren optimal zu gestalten. Modelle und Methoden des Operations Research werden im gesamten Wertschöpfungsprozess eines Unternehmens, egal ob in der Industrie, im Dienstleistungsbereich, oder in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt. So lassen sich zum Beispiel Unternehmensstandorte optimal festlegen oder auch Produktionsabläufe gezielt planen. 

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Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen

Ingenieurwissenschaften sind eine außerordentlich vielfältige Disziplin. Sie reichen vom klassischen Maschinenbau, über die Elektrotechnik bis hin zur Verfahrenstechnik und zum Bauingenieurwesen. Umso wichtiger ist es, die Grundlagen dieser Bereiche bereits frühzeitig kennen zu lernen. Im Kernprogramm werden die wesentlichen Fragestellungen, Methoden und Kenntnisse aus den Bereichen der Werkstoffkunde, der Verfahrenstechnik, der Technischen Mechanik und der Elektrotechnik geschult. So können die Ingenieurwissenschaften im weiteren Studienverlauf ganz individuell vertieft werden.

Das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) bietet dabei eine Vielzahl von Spezialisierungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Bereich des Maschinenbaus, der Elektro- und Informationstechnik, der Bauingenieur- und Umweltwissenschaften, des Chemieingenieurwesen und der Verfahrenstechnik und besonderer interfakultativer Gebiete wie Sicherheits- und Katastrophenmanagement. Allein im Bereich Maschinenbau werden von über sieben verschiedenen Forschungs- und Lehrbereichen Vertiefungsmodule angeboten.

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Betriebspraktikum und Bachelorarbeit

Um die beruflichen Anforderungen eines Wirtschaftsingenieurs kennen zu lernen und einen generellen Einblick in die Vorgänge in einem Unternehmen zu bekommen, ist ein mindestens achtwöchiges technisches und/oder kaufmännisches Betriebspraktikum fester Bestandteil des Studiums. Neben Banken, öffentlicher Verwaltung oder auch Internationalen Organisationen kommen dafür wegen der technischen Profilierung auch große Industrieunternehmen in Frage. Praktika, die vor Beginn des Studiums abgelegt wurden, können angerechnet werden. Ausführliche Hinweise zum Betriebspraktikum erhalten Sie beim Prüfungssekretariat.

Mehr Informationen zum Betriebspraktikum

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Die Bachelorarbeit ist eine erste größere wissenschaftliche Arbeit und rundet das Studium ab. Dabei soll ein wirtschaftsingenieurwissenschaftliches Thema selbständig bearbeitet werden. So werden die ersten forschungsorientierten Wege in Richtung eines Masterstudiums beschritten. Zugleich aber geht es auch darum, wissenschaftliche Erkenntnisse durch die Anwendung auf praktische Probleme (z.B. in Unternehmen oder Institutionen) zu überprüfen.