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Zusatzleistungen

Die Prüfungsordnungen der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge regeln die Möglichkeit, neben den studienplanmäßig geforderten Prüfungen auch Prüfungen abzulegen, die für den Abschluss im Studiengang nicht notwendig sind. Solche freiwillige Prüfungen können als Zusatzleistung abgelegt und dokumentiert werden. Zusatzleistungen werden grundsätzlich als Einzelprüfungen ohne Modulzuordnung verbucht. Es ist aber auch möglich, komplette Module als Zusatzleistung zu prüfen. Zusatzleistungen in diesem Umfang können (idR. mengenbegrenzt) ins Zeugnis mit aufgenommen werden. Die erzielte Note wird nicht für die Abschlussnotenberechnung berücksichtigt. Sie wird allerdings im Notenauszug und im Zeugnis immer ausgewiesen.
Zusatzleistungen können, müssen aber nicht im eigenen Studienplan enthalten sein. (vgl. w.u.).

Zulassung/Anmeldung

Anmeldung und Zulassung zur Zusatzleistung sind nicht über das Online-Portal möglich. Eine Zusatzleistung muss daher direkt durch persönliches Erscheinen im Studienbüro zugelassen werden. Der dort ausgehändigte Zulassungsschein ist rechtzeitig vor Anmeldeschluss am prüfenden Institut vorzulegen.
Wenn die Zusatzleistung nicht im Studienplan des Studienganges enthalten ist, muss sie zuvor vom Prüfungsausschuss genehmigt werden. Eine eMail an das Prüfungssekretariat der WiWi-Fakultät unter Angabe der studentischen Eckdaten reicht dafür aus. Für alle Prüfungen, die nicht in den übrigen WiWi-Studiengängen definiert sind, ist zusätzlich die Zustimmung des betroffenen Prüfers erforderlich. In diesem Fall ist ein kurzer Antrag in Briefform vorzulegen, in dem die beabsichtigte Leistung mit Titel, SWS, LP aufgeführt ist, sowie - bei Modulumfang - die Modulbezeichnung. Auf dem Antrag muss der zuständige Koordinator/Prüfer die Richtigkeit der Angaben bestätigen und seine Zustimmung zum Prüfungsvorhaben bescheinigen. (Es kann dafür auch eine entsprechend angepasste Variante dieses Formulars verwendet werden). Nach Genehmigung ist die Zulassung ebenfalls direkt am Schalter des Studienbüros abzuholen.

Wirkung

Eine Prüfung, die als Zusatzleistung angemeldet und abgelegt wurde, kann nachträglich nicht mehr in den Wertungsbereich umgebucht werden. Zusatzleistungen werden nicht für die Gesamtnotenberechnung berücksichtigt. Eine nicht bestandene Prüfung kann einmal wiederholt werden (muss aber nicht). Zweimaliges Nichtbestehenwird als „endgültig nicht bestanden" gewertet, hat aber nicht das Erlöschen der Zulassung im Studiengang bzw. den Verlust des Prüfungsanspruches zur Folge. Eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen. Der Student kann entscheiden, ob aus den Zusatzleistungen ein bestandenes Modul ins Zeugnis mit aufgenommen wird, oder nicht. Im Zeugnis wird das Modul als Zusatzleistung und mit der erzielten Note ausgewiesen.
Die Entscheidung zur Aufnahme einer Zusatzleistung ins Zeugnis ist noch vor Abschluss des Studienganges also spätestens vor Nachweis der letzten Prüfungsleistung im Studiengang zu treffen und dem Studienbüro schriftlich mitzuteilen

Sonderfunktion

Auch die Prüfungen, die im Zuge einer Ersatzleistung aus dem Wertungsbereich genommen werden, werden als Zusatzleistung verbucht. Im Bachelor können Prüfungen im Vorgriff auf ein WiWi-Masterstudium am KIT als Zusatzleistung verbucht werden. Nach Immatrikulation in den Masterstudiengang können diese Leistungen zur Anerkennung vorgelegt werden. Es ist allerdings von jedem Studenten selbst Sorge dafür zu tragen, dass die Prüfung zu diesem Zeitpunkt noch im Master-Studienplan enthalten ist.

Zulassungseinschränkung

Für Prüfungen, die exklusiv in einem WiWi-Masterprogramm angeboten werden, gibt es grundsätzlich nur Zulassungen, wenn zum Bachelor-Abschluss nicht mehr als 30 LP/ECTS fehlen und der Abschluss im laufenden Semester geplant und möglich ist. Im Studiengang Informationswirtschaft ist der Umfang von Zusatzleistungen auf insgesamt maximal 20 LP begrenzt.

Vorgehen Antrag Zusatzfachprüfung:

Es gibt 3 Fälle

  • Fall 1. Zusatzleistung ist im eigenen Modulhandbuch enthalten. Antrag kann direkt und persönlich ohne weitere Genehmigung im Studienbüro gestellt werden.
  • Fall 2. Zusatzleistung ist nicht Bestandteil des eigenen Modulhandbuchs, aber in einem anderen WiWi-Modulhandbuch. Antrag kann über eMail unter Angabe der studentischen Eckdaten im PS-WiWi eingereicht werden.
  • Fall 3. Zusatzleistung ist in keinem WiWi-Modulhandbuch enthalten: Es kann folgendes Formular, entsprechend angepasst („Zusatzfachprüfung“ …), verwendet werden: Antragsformular zum Download

  • die zur Genehmigung jeweils einen Schritt mehr erfordern:
  1. Fall 3: Zustimmung des zuständigen Dozenten zur Prüfungsabnahme auf dem og Formular einholen.
  2. Fall 2 (und nächster Schritt von Fall 3): Vorlage des Antrags auf Zusatzfachprüfung im Prüfungssekretariat der WiWi-Fakultät. Bearbeitungszeit maximal 1 Woche. Benachrichtigung zur Abholung der Genehmigung in der WiWi-Bib über eMail.
  3. Fall 1 (und nächste Schritte der Fälle 2 u. 3): Abholung des Zulassungsscheins für die Zusatzleistung am Schalter des Studienbüros.
  4. Fälle 1-3: Anmeldung durch Abgabe des Zulassungsscheins innerhalb der online-Anmeldefrist am prüfenden Institut.