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Zusatzleistungen

Die Prüfungsordnungen der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge regeln die Möglichkeit, neben den studienplanmäßig geforderten Prüfungen auch Prüfungen abzulegen, die nicht auf den Abschluss im Studiengang zählen. Solche freiwilligen Prüfungen können als Zusatzleistung abgelegt und dokumentiert werden. Zusatzleistungen werden grundsätzlich als Einzelprüfungen ohne Modulzuordnung verbucht. Es ist aber auch möglich, komplette Module als Zusatzleistung zu prüfen. Zusatzleistungen können je nach SPO-Vorgabe in begrenztem Umfang oder unbegrenzt abgelegt oder ins Zeugnis mit aufgenommen werden. Die erzielte Note wird nicht für die Abschlussnotenberechnung berücksichtigt. Zusatzleistungen werden immer im Notenauszug aufgeführt sowie mit Note ausgewiesen und zusätzlich – falls gewünscht sowie konform zu den jeweiligen SPO-Regelungen – im Zeugnis, auch da mit Note.
Zusatzleistungen können, müssen aber nicht im eigenen Studienplan enthalten sein. (vgl. w.u.).

 

Sonderregelung: externe Leistungen als anerkannte Zusatzleistung

Die Dokumentation als Zusatzleistung bietet die Möglichkeit curricular nicht verankerte Leistungen offiziell zu dokumentieren und als weitere Leistung im Studium auf einem zentralen KIT-Dokument auszuweisen. Auch externe Leistungen zB aus einem Auslands- oder Vorstudium, die unter dem Namen einer originären KIT-Prüfung anerkannt werden können, sind als Zusatzleistungen zulässig. Der Prüfungsausschuss unterstützt jedoch nicht, die Anerkennung einer externen Leistung unter ihrem Originaltitel. Hier ist der Mehrwert gegenüber der bereits erfolgten Dokumentation auf den ursprünglichen Leistungsdokumenten nicht nachvollziehbar.

Zulassung/Anmeldung: Vorgehen

SPO vor 2015: Anmeldung und Zulassung zur Zusatzleistung sind nicht über das Online-Portal möglich. Eine Zusatzleistung muss daher direkt durch persönliches Erscheinen bei SLE/Studierendenservice zugelassen werden. Der dort ausgehändigte Zulassungsschein ist rechtzeitig vor Anmeldeschluss am prüfenden Institut vorzulegen. Wenn die beabsichtigte Zusatzleistung nicht im Studienplan des aktuellen WiWi-Studienganges enthalten ist, wird die Zulassung nur nach Vorlage einer Genehmigung des Prüfungsausschusses ausgehändigt. Für alle Prüfungen aus einem der WiWi-Studiengänge reicht dazu eine eMail an das Prüfungssekretariat. Betreffzeile „Zusatzleistung“. Darin die studentischen Eckdaten und die Liste der beabsichtigten Zusatzleistungen.
Sofern die Prüfung nicht im Modulhandbuch eines WiWi-Studienganges enthalten ist, benötigen wir zusätzlich noch die Zustimmung des betroffenen Prüfers, die Prüfung beim Kandidaten abzunehmen. (Diese kann zB über das APL-Ing-Formular durch entsprechende handschriftliche Anpassungen transportiert werden. „Zusatzleistung“ muss deutlich im Kopfbereich stehen.) Mit der Genehmigung aus dem PS-WiWi ist die Zulassung ebenfalls direkt am Schalter des SLE/Studierendenservice abzuholen.

SPO ab 2015:
Eine große Auswahl an Prüfungen (aus dem entsprechenden WiWi-Curricularbereich) ist zur Online-Anmeldung bereitgestellt. Für den Fall, dass die beabsichtigte Zusatzleistung nicht online zur Auswahl steht, wird die Prüfung über das Prüfungssekretariat der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften zugelassen (im Stg. InWi abhängig vom Turnus auch an der Fakultät für Informatik über das Service-Zentrum Studium und Lehre). Hierzu bitte das erste Formular auf dieser Seite ausfüllen, nicht handschriftlich, im Feld „Fach/Studienrichtung“ mit der Kennung „Zusatzleistung“ und als Farbausdruck im PS-WiWi einreichen (zs. mit einem aktuellen Notenauszug über alle Leistungen und einer Immatrikulationsbescheinigung).
Sofern die Prüfung nicht im Modulhandbuch eines WiWi-Studienganges enthalten ist, benötigen wir noch die Zustimmung des betroffenen Prüfers, die Prüfung beim Kandidaten abzunehmen. (Diese kann zB über das APL-Ing-Formular durch entsprechende handschriftliche Anpassungen transportiert werden. „Zusatzleistung“ muss deutlich im Kopfbereich stehen.) Mit Genehmigung wird im PS-WiWi die og. Zulassung ausgegeben. Gültig für das laufende Semester. Mit rechtzeitiger Vorlage beim prüfenden Institut (Anmeldefrist beachten) dient diese zur Prüfungsanmeldung.

Prüfungsrechtliche Einordnung

Eine Prüfung, die als Zusatzleistung angemeldet und abgelegt wurde, kann nachträglich nicht mehr in den Wertungsbereich umgebucht werden. Zusatzleistungen werden nicht für die Gesamtnotenberechnung berücksichtigt. Eine nicht bestandene Prüfung kann einmal wiederholt werden (muss aber nicht). Zweimaliges Nichtbestehen wird als „endgültig nicht bestanden" gewertet, hat aber nicht das Erlöschen der Zulassung im Studiengang bzw. den Verlust des Prüfungsanspruches zur Folge. Eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen. Der Student kann unter Beachtung seiner spezifischen SPO-Regelungen entscheiden, ob Zusatzleistungen ins Zeugnis mit aufgenommen werden. Im Zeugnis wird die Zusatzleistung mit der erzielten Note ausgewiesen.
Achtung. Sofern Zusatzleistungen noch nach offiziellem Abschluss im Studium erbracht werden sollen, ist SLE-Studierendenservice rechtzeitig vor Antritt zur letzten Curricularprüfung zu informieren.

Sonderfunktion

  1. Prüfungen, die im Zuge einer Ersatzleistung aus dem Curricularbereich genommen werden, werden als Zusatzleistung verbucht. Die Entscheidung ist verbindlich. Eine spätere Rückbuchung in den Wertungsbereich ist ausgeschlossen.
  2. Im Bachelor (nach SPO vor 2015) können Prüfungen im Vorgriff auf ein WiWi-Masterstudium am KIT als Zusatzleistung verbucht werden. Nach Immatrikulation in den Masterstudiengang können diese Leistungen zur Anerkennung vorgelegt werden. Es ist allerdings von jedem Studenten selbst Sorge dafür zu tragen, dass die Prüfung zu diesem Zeitpunkt noch im Master-Studienplan enthalten ist.

Zulassungseinschränkung

Achtung: Die verschiedenen WiWi-SPO können spezifische Regelungen zur Zulassung von Zusatzleistungen enthalten.