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Prüfungssekretariat
Ralf Hilser, Anabela Relvas

Kollegiengebäude am Kronenplatz
Geb. 05.20, 3. OG, Raum 3B-01

76133 Karlsruhe
Telefon +49 721 608-43768
Telefax +49 721 608-48028
Mail: pruefungssekretariatQnn2∂wiwi kit edu

Antrag auf Zweitwiederholung einer Prüfung

Tafel
 

Grundlagen und Folgen

In den Studiengängen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften können nicht bestandene Prüfungen einmal wiederholt werden. Wenn eine Wiederholungsprüfung (inklusive evtl. vorgesehener mündlicher Nachprüfung) nicht bestanden wird, erlischt die Zulassung zum Studium und der Prüfungsanspruch geht verloren.

In einem solchen Fall gibt es aber noch die Möglichkeit, einen begründeten Zweitwiederholungsantrag zu stellen. In triftigen Ausnahmefällen kann dann die Genehmigung zur Zweitwiederholung erteilt werden.

Wer sich für einen Antrag auf Zweitwiederholung einer Prüfung entscheidet, muss den Antrag umgehend stellen. An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften muss zudem vor Einreichung des Antrages ein Beratungsgespräch im Prüfungssekretariat der Fakultät wahrgenommen werden.

Jeder Antrag auf Zweitwiederholung wird dem Prüfungsausschuss (bzw. zwischen den Sitzungen dem Prüfungsausschussvorsitzenden) vorgelegt. Stimmt dieser einem ersten Antrag auf Zweitwiederholung zu, gilt er als genehmigt. Wird ihm nicht zugestimmt, wird der Antrag zur Entscheidung dem Präsidium vorgelegt. Wird ein Antrag auf Zweitwiederholung zum wiederholten Mal gestellt oder gleichzeitig mehr als ein Zweitwiederholungsantrag vorgelegt, dann entscheidet in jedem Fall das Präsidium.

Nach Verlust des Prüfungsanspruches wird die Zulassung für alle weiteren Prüfungen gesperrt. Erst für den Fall, dass der Antrag genehmigt wird, hebt das Studienbüro die Zulassungssperre wieder auf. Es ist anzuraten bei Überschneidungen der Antragsbearbeitung mit Anmeldefristen zu geplanten Prüfungen, sich diesbezüglich rechtzeitig (noch innerhalb der Anmeldefrist) mit den betroffenen Instituten in Verbindung zu setzen. In der Regel registrieren die Institute dann ein vorbehaltliche Anmeldung. Wenn die positive Entscheidung zum Zweitwiederholungsantrag vorliegt, ist die Prüfungsteilnahme an allen anderen Prüfungen wieder möglich. Die technischen Details zur Zulassung sind in diesem Fall direkt am Schalter des Studienbüros zu klären. Allerdings laufen alle Prüfungen bis zur Wiederherstellung des Prüfungsanspruches durch Bestehen der Zweitwiederholung unter dem Vorbehalt der Ungültigkeit, falls die Zweitwiederholung nicht angetreten oder bestanden wird.

Wirkung der Genehmigung: Die Zweitwiederholung ist eine weitere Wiederholungsprüfung, die im Falle einer nicht bestandenen Klausur erneut eine mündliche Nachprüfung enthält. Der Prüfungsanspruch kann nach Genehmigung auf Zweitwiederholung wieder hergestellt werden, wenn die Prüfung zum nächsten ordentlichen Termin wieder angetreten und bestanden wird und der Prüfungsanspruch bis dahin nicht erneut verloren geht.

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Vorgehensweise:

Noch vor Antragstellung sollte ein Beratungstermin im Prüfungssekretariat wahrgenommen werden.

Der Antrag wird über das Prüfungssekretariat eingereicht und von dort dem Prüfungsausschuss vorgelegt.

Dem Antrag ist ein aktueller Notenauszug beizufügen, auf dem auch die nicht bestandenen und die angemeldeten Prüfungen dokumentiert sind.

 

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Form, Aufbau und Inhalt des Antrages auf Zweitwiederholung

Der Antrag ist in Briefform, nicht handschriftlich, mit aktuellen Absenderangaben und eMail-Adresse, zu stellen. Eine Seite reicht aus; natürlich kann auch mehr geschrieben werden, zB. wenn Aspekte Berücksichtigung finden sollen, die über den reinen Studienverlauf nicht ersichtlich sind.

Im Antrag wird die Prüfung (und das zugehörige Modul und Fach) benannt, für die die Zweitwiederholung beantragt wird. Dabei wird ein Resümee zu jedem nicht bestandenen Versuch dieser Prüfung erwartet. (Ein/zwei Sätze jeweils reichen grundsätzlich aus.) Oft erfordert auch das übrige Leistungsbild eine Stellungnahme. Es bietet sich nur hier die Gelegenheit relativierende Umstände zum allgemeinen Leistungsbild darzulegen, die dann Berücksichtigung finden sollen. (Eventuell vorhandene Belege zu dargelegten Gründen, werden als Anlage zum Antrag mit eingereicht.)

 

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Zusammenfassung einzureichender Unterlagen

  • Antrag (Briefform), ggf. Anlagen (zB. ärztliches Attest),
  • Notenauszug aus dem Studienbüro (oder über Selbstbedienung, immer mit allen Angaben: bestanden, nicht bestanden, angemeldet),
  • Vermerk (im Antrag oder auf extra Blatt) an welchem Tag das Beratungsgespräch zum Antrag im Prüfungssekretariat stattgefunden hat.

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Antragsfristen

Der Zweitwiederholungsantrag ist sofort nach Eintreten der Situation (Verlust des Prüfungsanspruches) zu stellen (s.o.). Die Bearbeitungszeit beträgt bei

  • Erstantrag: idR. 4 Wochen nach Vorlage des Antrages.
  • Folgeantrag / Erstantrag mit mehreren Prüfungen oder negativer Stellungnahme des Prüfungsauschusses: IdR. deutlich länger, da nach Begutachtung durch den Prüfungsausschuss der Antrag zur Entscheidung dem Präsidium vorgelegt wird (Ansprechpartnerin Präsidium: silvia.muth∂kit.edu).

Diese Bearbeitungszeiten unbedingt berücksichtigen, wenn die Zulassung zu einer Prüfung, von der Genehmigung des Zweitwiederholungsantrages abhängt.

 

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Hinweis zur Prüfungsanmeldung vor Entscheid des Antrags:

Abhängig davon, wann der Antrag gestellt wird, können sich Anmeldefristen zu geplanten Prüfungen und die Entscheidung zum Antrag überschneiden. Wir empfehlen in einem solchen Fall, die zuständigen Mitarbeiter an den prüfenden Instituten rechtzeitig (innerhalb der offiziellen Anmeldefrist) zu informieren. Die Institute akzeptieren üblicherweise eine vorbehaltliche Anmeldung zur Prüfung. Die Teilnahme ist dann bedingt, dh sie wird erst möglich, wenn dem Institut vor Prüfung der Nachweis vorgelegt wird, dass der Antrag positiv entschieden wurde und die Teilnahme damit zulässig ist. Tipp: Wenn dem Prüfungssekretariat die jeweiligen Ansprechpartner an den Instituten nach vorbehaltlicher Anmeldung bekannt gegeben werden, kann auf schnellem Wege dem Institut die Möglichkeit zur Teilnahme mitgeteilt werden.